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| "Archäologie
im Westerwald" Die Gesellschaft für Heimatkunde wird künftig in einem weiteren Arbeitskreis an Vor- und Frühgeschichte sowie Archäologie interessierten Heimatkundlern ein Forum für Information und Mitarbeit bieten. Die Betreuung des Arbeitskreises wird Andreas Kretz aus Elbingen übernehmen. Vorgesehen sind zunächst die Einweisung in praktische Grabungsarbeiten sowie die Absuche verschiedener Areale im Kreisgebiet und in dessen Nachbarschaft, um an der Oberfläche befindliche Hinweise vor- bzw. frühgeschichtlicher Besiedlung festzustellen. Interessenten können sich telefonisch beim Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg (02662/ 7456) unter dem Stichwort „GfH“ anmelden. Die archäologische Arbeitsgemeinschaft der GfH hat sich zum Ziel gesetzt, die Vor- und Frühgeschichte des Westerwaldes aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Die Gruppe plant Begehungen an siedlungsgünstigen Stellen, die Bergung von eventuell vorhandenen Bodenfunden und deren Weiterleitung an die jeweiligen Landesämter. Zusätzlich werden Interessierte über aktuelle Themen der Archäologie informiert. Es sind Exkursionen zu Geländedenkmälern, Ausstellungen und Ausgrabungen im näheren und weiteren Heimatbereich vorgesehen. Alle Interessenten sind sehr herzlich eingeladen. Weitere Informationen: www.archaeologie-westerwald.de (externe Seite) |
DAS KELTISCHE OPPIDUM AUF DEM DÜNSBERG Der knapp 500 m hohe Dünsberg bei Gießen erhebt sich mit seinen drei konzentrisch angelegten Ringwällen markant über die Lahnniederung und das Gießener Becken. Seit frühkeltischer Zeit von zentraler Bedeutung, wird er in der Oppidazeit des 2. Jhs. v. Chr. zu einer Großstadt mit weitem Einflussgebiet an der nördlichen Peripherie der keltischen Welt ausgebaut. Es handelt sich um die einzige Befestigung, die über die Mitte des ersten vorchristlichen Jahrhunderts hinaus in die Zeit des kulturellen Umbruchs von Keltenzeit zu römischer Zeit fortbestand. Möglicherweise war der Dünsberg vom Feldzug des Drusus im Jahre 10 v. Chr. gegen die Chatten betroffen, denn die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 1999 und 2000 erbrachten viele Funde, die auf eine Schlacht hinweisen. (Dr. Karl-F. Rittershofer, Leiter der Ausgrabungen. Text aus www.bad-homburg.de/vhs/kurse/k967.htm ) Weitere Links zu diesem Thema: www.keltenstadt.de (offizielle Webseite) www.archaeologie-online.de - www.rp-giessen.de - www.duensberg.de Andreas Kretz ist erkrankt und kann für die Arbeitsgruppe nicht zur Verfügung stehen ! |
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| GfH-
Beiträge zum Thema Archäologie im Westerwald: Bei einer Feldbegehung am 17.01.2004 verbuchte die Archäologie AG der GfH erste Erfolge. An einer Siedlungsstelle aus der Jungsteinzeit in der Gemarkung Niederhadamar konnten Scherben und Steinwerkzeuge geborgen werden. Als besonders schönes Stück darf eine von Sonja Kretz gefundene Feuersteinklinge gelten. Es sind weitere Begehungen geplant - wer Interesse hat kann weitere Termine unter andreasundsonja@web.de erfragen. (Siehe auch unter Termine ..>>) Kaum bekannte ältere und neue Bodenfunde werden durch die GfH aufgearbeitet, vorgestellt und der Archäologischen Denkmalpflege gemeldet. Zwei Fundstücke aus der Jungsteinzeit in der ... >>> Eine 5000-jährige Nekropole der Jungsteinzeit aus Hadamar-Oberzeuzheim im Hachenburger Burggarten. Zur megalithischen Wartbergkultur im Westerwald Im Jungneolithikum wurde der ...>>> Rund fünf Zentner Scherbenmaterial, Lesefunde von 40 Fundstellen (Höhensiedlungen, Wüstungen, Burg- und Schlossbergen) im geografischen Westerwald, fanden jüngst den Weg ... >>> |
Gesellschaft
für Heimatkunde im Westerwald - Verein
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letzte Bearbeitung: 12.04.11