| Karl Kessler, der
Gründungsvater der GfH ist verstorben Vom Lebensmittelkaufmann zum anerkannten Museumsleiter und langjährigem Hauptkulturwart des Westerwald-Vereins Karl Kessler war auch in der Fachwelt eine anerkannte Persönlichkeit. Nachdem das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg in etwa seinen Vorstellungen entsprach, wurde von ihm eine neue Idee geboren: die Gesellschaft für Heimatkunde (GfH). Seit über 25 Jahre existiert diese Einrichtung mit ihren Unterabteilungen als Adressat für die Kulturarbeit im Westerwald-Verein, u. z. bis vor wenigen Jahren unter seiner alleinigen Federführung. Später unterstützte ihn dabei auch Jürgen Reusch, ein genialer Mitarbeiter von Karl Kessler. Zahlreiche Exkursionen, Besichtigungen sowie Wort- und Bildvorträge immer mit dem Thema des Westerwaldes säumen den Lebensweg von Karl Kessler aus Bad Marienberg, der die „Wäller“ ob ihrer wunderschönen Heimat stets zu begeistern bemüht war. Auch zahlreiche Ausstellungen im Landschaftsmuseum Westerwald sowie archäologische Untersuchungen an exponierten Stellen des Westerwaldes spiegelten den selbstlosen Einsatz von Karl Kessler wider. Kaum im Ruhestand, schuf er in seiner Heimatstadt die Bad Marienberger „Heimatstuben“, eine museale Einrichtung als Hommage an seine Westerwälder Heimat und übergab sie im Sept. 2004 öffentlich ihrer Bestimmung. Auch als Autor zahlreicher Veröffentlichungen wird uns der Regionalforscher und Museumsfachmann Karl Kessler unvergessen bleiben. Am 08.12.2014 ist Karl Kessler 78jährig für immer von uns gegangen. Unser Dank gilt ihm über den Tod hinaus. In den Stunden des Abschieds gilt unsere aufrichtige Anteilnahme seinen Angehörigen. Die Sprecher der GfH Dr. Manfrid Ehrenwerth - Jochen Hellmig - Karl-Ludwig Schmidt - Wilfried Göbler sowie alle Arbeitskreisleiter und Mitglieder
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für Heimatkunde im Westerwald - Verein letzte Bearbeitung: 10.12.2014 |